Schule am Beilstein
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Schulhund Bonny

Es wird langsam Zeit mal wieder etwas über unseren Schulhund Bonny zu berichten.

In der Zwischenzeit hat sich die Arbeit mit ihr etabliert. Sie ist nun schon seit fünf Jahren an der Schule tätig. Hier möchten wir mit dem ersten Bilderalbum zeigen, wie ein Erstklässler unserer Schule, mit ihr den ersten engeren Kontakt über das Spiel mit dem Futterball aufnimmt.

Es macht Beiden offensichtlich Freude. Für den Schüler heißt das aber auch Feinmotorik zu üben, Geduld zu haben und Rücksichtnahme zu lernen im Umgang mit einem Tier. Dies alles erfolgt in Absprache mit den jeweiligen Kollegen. Für das einzelne Kind, oder die Kinder, taste ich mich langsam und spielerisch an den Umgang und das Arbeiten mit dem Hund heran.

 

Auch im Sinne und zum Schutz meines Hundes, achte ich sehr genau darauf, wenn sie arbeitet, ihr Pausen einzuräumen. Ebenso hat sie die Möglichkeit sich zurück zu ziehen was auch von den Schülerinnen und Schülern akzeptiert wird.

 

Das zweite von mir vorgestellte Beispiel zeigt die Arbeit in einer Mittelstufenklasse die schon über Erfahrung mit ihr verfügen. In dieser Klasse haben sich Rituale etabliert wie z.B. zu Beginn der „Hundestunde“: Ein Schüler teilt die „Leckerlibeutel“ aus. 

Wenn jedes Kind eines hat werden die Leckerli abgezählt und in die Beutel gefüllt. Danach bekommt Bonny von einem Schüler ihr Arbeitshalstuch angezogen, was auch für sie das Zeichen ist, dass es jetzt losgeht.

Danach dürfen die Schüler sie rufen, mit Hand- und akustischem Signal Bonny ins „Sitz“ bringen. Wer es kann, darf sich Pfote geben lassen. Jedes Kind darf dieses Ritual ausführen. 

Was sich so einfach anhört ist für die Kinder durchaus eine Herausforderung. Der Hund kommt in Augenhöhe auf sie zu. Die Reihenfolge muss genau eingehalten werden, sonst klappt es nicht. Das erfordert Konzentration. Der nächste Schritt, ist hier ein Kartenspiel, bei dem die Schülerinnen und Schüler die Karten beschreiben. Danach werden sie auf den Boden gelegt und Bonny legt sich auf eine Karte. Die erste Aufgabe der Kinder ist es, sich erinnern welche Karte fehlt. Wer es weiß darf Bonny mit Hand- und Akustiksignal ins Sitz bringen die Karte nehmen und der Nächste ist dran. 

Zum Abschluss der Stunde verabschieden sich die Kinder von Bonny.

Ein Schüler oder eine Schülerin darf ihr wieder ihr Arbeitstuch ausziehen. Danach bekommt sie ihre Leine an. 

Abwechselnd begleitet ein Kind sie zur Klasse und ein anderes nimmt das Hinweisschild ab, das an der Tür hängt und zeigt, dass Bonny sich in dieser Klasse befindet. Außerdem nimmt dieses Kind Bonnys Materialkoffer und begleitet sie mit zu ihrer Klasse. Zum Abschluss der Stunde waschen alle Kinder die Hände.

Verfasser: Marion Derventlis-Albohr    Zuletzt aktualisiert: März 2019

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